Storchennest in Grünberg beim Rastplatz Ochsenbude

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Verlauf 2022

11. April erster Sichtung von Tante Tina auf dem Horst

12. April erster Nacht von Tante Tina auf dem Horst

14. April auch Onkel Fred erscheint das erste Mal auf dem Horst.

          Beide beginnen sofort mit der Paarung und Nestbau.

22. April, das erste Ei wird gelegt

24. April, das zweite Ei wird gelegt

 

Vorbereitung des Storchenjahres 2022

Mit großer Zuversicht sehen wir dem neuen Storchenjahr entgegen. Nach Aussage des Stochenbeauftragten der NABU Herrn Wollmerstädt ist es ein sehr gutes Zeichen, dass die Störche im vergangenen Jahr 2021 so anhaltend gebrütet haben trotz fehlendem Schlupf. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Onkel Fred und Tante Tina in diesem Frühjahr einen neuen Versuch starten werden. Ganz Grünberg hat im letzten Jahr mitgefiebert, die Wanderer haben bei Ihrer Rast am Picknickplatz voller Interesse das Treiben auf dem Nest verfolgt – Fred und Tina waren Fotostars. Die Grünbegrer waren stolz auf ihre Störche, die Gäste fanden überraschend ein weiteres Highlight auf Ihrer Wanderung durch´s Seifersdorfer Tal. Und so war der Gedanke naheliegend, eine Webcam zu installieren. Um die Menschen zu verbinden, Gäste einzuladen und den unter Naturschutz stehenden Weißstorch in der Region zu unterstützen. Erneut waren die Ideen und das Engagement Vieler nötig, um am 18.03.22 letztlich unter großer öffentlicher Beteiligung von Bürgermeister Rico Pfeiffer, Sachsen Energie, Storchenbeauftragtem der NABU und Presse die Webcam für den Storchenhorst in Grünberg zu installieren.

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Die Ankunft der Störche 2021 in Grünberg

Storchenkamera Grünberg Storchenpaar 2021 Tante Tina und Onkel FredDie Geschichte begann schon 2010. Im Zuge der Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses stach der alte Stahlmast auf der Grundstücksecke ins Auge. Mit Freileitungen bestückt war ein Abbruch natürlich unmöglich. So wurde recht bald die Idee eines Storchennestes geboren.Ein anderes, bereits bestehendes, Nistangebot am Eingang zum Seifersdorfer Tal war nicht angenommen worden von den Vögeln. Laut Einschätzung der NABU schien Grünberg mit seinen Röderwiesen allerdings als Standort gut geeignet.In den Folgejahren entstand der Picknickplatz durch großes Engagement des Ortsvereins – welch schöne Vorstellung, an der Ochsenbude zu sitzen und die Störche beobachten zu können.Im März 2019 wurde mit Unterstützung vieler Menschen und der ENSO die Nisthilfe angebracht, ein Grundgerüst aus Weidenzweigen geflochten und montiert – zunächst erfolglos. Nach nochmaliger Korrektur gemäß den Empfehlungen der Storchenschutzbeauftragten in 2020 ging der Blick im Frühjahr 2021 oft zum Himmel. Im März und Anfang April kehrten die Störche auf allen Nachbarnestern heim. Der Frühjahrsputz lief auf Hochtouren und erste Gelege wurden bebrütet - Stille auf unserem Nest in Grünberg.Schließlich – viel zu spät – landete am 22. April 2021 ein zerfledderter, verdreckter, aber beringter – DEH BF 50 - Geselle auf der Nisthilfe, putzte sich 5 Tage lang und fing an, Nest zu bauen. Onkel Fred war eingezogen. Die Auslesung des Ringes über die Beringungszentrale Hiddensee ergab, dass er 2017 in Adelsdorf bei Großenhain geboren und dann zwei Jahre im Winterquartier geblieben war, 2020 wurde er in Kalkreuth bei Meißen gesichtet, hatte aber offenbar keinen Horst bezogen. Nächste Station und Partnersuche also in Grünberg.Und tatsächlich kam in einem unbeschreiblichen Paarungstanz am 15.5.21 eine Störchin dazu – Tante Tina. Am 26.5. fingen die zwei an zu brüten. Die reguläre Brutzeit der Störche beträgt 32 Tage. Es war aber offenbar bereits zu spät im Jahr – in den Nachbarnestern waren längst Junge geschlüpft. Onkel Fred und Tante Tina saßen bis Anfang August auf ihren zwei Eiern, bevor sie Ende August 2021 wieder auf Reise gingen.Und nun in 2022 beginnt das Warten und Hoffen erneut... 

Storchenkamera  

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