Jugendclub

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 Neuigkeiten

ab Oktober.2017

 

Grünberger Kalender 2018 ist beim Bäcker Böhme erhältlich

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Veranstalltungen

24.11.17 

Teenie-Treff im Salon mit 

Wunschfilm

10.12.17

Seniorenweihnachtsfeier 

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Grünberger Salon

Umbau Vereinshaus Grünberg

Es ist, wie in unserem Nachbarort Hermsdorf – kein Schloss geworden, aber ein Salon, auf den alle, die daran so fleißig mit gewirbelt haben zu Recht stolz sein können.

Nach dem Mitte 2015 bekannt wurde dass das Bürogebäude des Agrarcentrums verkauft werden soll kam für den Ortsverein Grünberg die große Frage wie wir einen öf­fentlichen Treffpunkt für die Grünberger Einwohner erhalten könnten. Die im Bürogebäude seit 2004 gemietete Bauernstube würden wir nach dem Verkauf des Gebäudes nicht mehr nutzen können.

Deshalb kamen einige Vorschläge u.a. zum weiteren Bestand oder zum Kauf des Gebäudes z.B. durch die Gemeinde.

Diese Varianten erwiesen sich nach vielen Beratungen, persönlichen Gesprächen, Unterschriftensammlung, finanziellen Berechnungen und fehlenden sinnvollen Nutzungskonzepten leider als nicht tragbar.

Deshalb suchten wir dringend nach einer kurzfristig umsetzbaren Lösung um das öffentliche Leben in Grünberg mit dem Jugendclub, dem Bibliothekstreff, öffentlichen Vorträgen, Rückenschule, Vereinsarbeit, kommunalen Veranstaltungen, Sitzungen des OSR, privater Veranstaltungen usw. weiterführen zu können.

Ende 2015 wurde uns vom Geschäftsführer des ACG, Herrn Jurack, das Angebot gemacht das nahegelegene Gebäude und ca. 2.300 m² Grundstück des schon seit 2006 genutzten Jugendclubs käuflich zu erwerben. Nach wiederum einigen Monaten intensi­ver Beratungen, persönlichen Gesprächen und finanziellen Schätzungen fanden wir mit der Gemeindeverwaltung Ottendorf-Okrilla die Möglichkeit der überwiegenden Fi­nanzierung der Materialkosten sowie einen Teil der Baukosten und ein sinnvolles Nut­zungskonzept.  Zum Glück war der politische Wille des Gemeinderates Ottendorf-Okrilla für unser Projekt vorhanden. Auch bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates Grünberg fanden wir sehr gute Unterstützung. Herzlichen Dank dafür!

Im März 2016 stimmte Herr Jurack freundlicherweise zu,  schon Arbeiten am Gebäude durchzuführen, so dass wir im April mit vereinten jugendlichen Kräften den Abriss einiger Innenwände starten konnten.  Den jungen kräftigen Männern und Mädels dazu mein großes Lob! Mein besonderer Dank für die unkomplizierte Unterstützung des Abtransports der Container geht an den Bauhof unserer Gemeinde und besonders Herrn Rico Pfeiffer.

Da am 31.12.2016 der Mietvertrag für die Bauernstube enden würde mussten wir uns sputen um zeitnah die neuen Räume fertig zu stellen. Dieses Unterfangen erwies sich für den harten Kern der beteiligten Vereinsmitglieder  kraft-, nerven- und zeitraubender als gedacht.  Und das ist noch sehr milde ausgedrückt. So zum Beispiel mussten wir leider ohne kommunale Hilfe VOR dem Frost einen 60 cm tiefen Graben für die Gasleitung der ENSO bis zum Hof des Agrarcentrums pünktlich ausheben. Nach Absprache mit dem Bauamtsleiter kam danach noch die Trinkwasserleitung dazu. Somit mussten in wenigen Tagen 1,20 m tief im gleichen Graben ausgehoben werden. Mit kostenloser Unterstützung eines kleinen Baggers der Fa. CityForest und ganz viel Ehrgeiz schaff­ten wir es mit zweimaliger Terminverschiebung. 

Im Oktober 2016 wurde endlich der Haushaltplan der Gemeinde freigegeben so dass in der HH Stelle 70.000 € für die geschätzten Umbaukosten zu Verfügung standen. Durch das extern erstellte Brandschutzkonzept und dessen bauliche und finanzielle Auswirkungen wurde diese HHStelle überplanmäßig strapaziert. So musste u.a. die Küche eine F90 Decke und eine T30 Tür bekommen.

Und wenn wir alle uns am Anfang über den Sinn von 2  1,20m breiten Fluchttüren viele Gedanken gemacht haben wissen wir sie nun manchmal zu schätzen… z.B kann man spielend mit einer Schubkarre durchfahren oder ungehindert hindurchgehen auch wenn eine Person mitten im Türrahmen steht…

Weiterhin möchte ich die tatkräftige Unterstützung unserer Handwerker würdigen.

Fa. Fensterbau Günter App und Fa. Haase Businesstechnik unterstützen das Projekt mit sehr moderaten Preisen und als Sponsoren. Da unsere Vereinsmitglieder nicht alle Gewerke selbst beherrschen bin ich überglücklich dass wir einen der besten Maurermeister der Umgebung für unser Vereinshaus gewinnen konnten. Rocco Seidel hat uns bei allen Problemen und Maurerarbeiten unkompliziert und sehr gewissenhaft un­terstützt und stand uns auch mit Rat und Tat zu Seite.

Ein großer Dank gilt auch allen Sponsoren aus nah und fern, die es uns mit ihren finanziellen und Sachspenden ermöglichen auch nicht nur ganz notwendige Dinge im Vereinshaus und im JC zu installieren.

Deshalb möchte ich mich stellvertretend für den Ortsverein sowie alle zukünftigen Nutzer für die über 3200 ehrenamtlich geleisteten Stunden (> 1,5 AK / Jahr) ganz herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken. Mein großer Dank gilt denen die so ziemlich jeden Tag auf der Baustelle, für sie unterwegs oder bei Informationen am Computer waren.  Da es wie immer mal mehr und mal weniger persönliche Einsätze sind

möchte ich ganz besonders Steffen Hoppe, Johannes Partzsch, Rico Höntzsch,  Michael Kolbe…und unseren Bauleiter Jens Gaum hervorheben. Es sei mir verziehen wenn ich nicht alle Beteiligten hier nennen kann. Aber ohne die Hilfe aller tatkräftiger Unterstützer hätten wir DAS nicht geschafft.

Ich denke wir alle sind in diesem Jahr um viele Erfahrungen reicher geworden und auch die Gemeinschaft ist enger zusammen gerückt. Die baufachliche Zusammenarbeit außerhalb des Vereins erwies sich manchmal als ziemlich schwierig aber wir konnten trotzdem fast alle Probleme lösen. 

Es bleibt noch viel Arbeit rings um das Gebäude. 

Und damit dieser Salon nicht nur ein Raum ohne Leben bleibt kann man ihn natürlich als anderer Verein oder privat für Feierlichkeiten mieten. Den Belegungskalender und die Verantwortung für die Übergabe sowie Übernahme der Räume wird weiterhin Martina Götze tragen.

Trotz der umfangreichen ehrenamtlichen Stunden haben wir weiterhin noch viel vor, um Grünberg seinen charmanten ländlichen und wohnenswerten Charakter zu erhalten. 

 

Heike Gaum  den 17.3.2017

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